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Sitzung des Gemeinderates Wurmsham am Montag, 18. Januar 2016 - Aus dem Protokoll

von Redaktion

In der ersten Sitzung des Jahres 2016 wurde der Gemeinderat Wurmsham über mögliche Optimierungen bei der Straßenbeleuchtung informiert.

Zu Beginn der Sitzung besichtigten die Mitglieder des Gemeinderates die Baustelle im zweiten Obergeschoß des Gemeindehauses Seifriedswörth. Hier entsteht eine Unterkunft für Asylbewerber. Die Unterteilung der Räume durch die beauftragte Trockenbaufirma ist fertiggestellt. Nach gegenwärtigem Stand kann die Unterkunft im April bezogen werden. Mit dem Landratsamt Landshut ist ein Mietvorvertrag für eine Nutzungszeit von drei Jahren abgeschlossen. Der Mietvertrag für dezentrale Unterkünfte wird immer erst nach Bezug der Einrichtung mit den endgültigen Flächen und der Abnahme ausgefertigt.

Zum Thema Straßenbeleuchtung war Kommunalberater Tobias Brockel von der Bayerwerk AG anwesend. Derzeit sind Gemeindegebiet Wurmsham 151 Straßenlampen aufgestellt und es ist ein Energieverbrauch von ca. 30.000 kWh im Jahr ermittelt. Für die Umstellung zur Energieeinsparung schlug der Berater je nach Bauart der Leuchten den Austausch auf TCTEL-Leuchten und den Einbau von LED-Lampen vor. Bei Umrüstung nach diesem zweistufigen Konzept ist eine Energieeinsparung von ca. 50 % möglich. Änderungen bei den Peitschenleuchten bringen derzeit keine Vorteile, weil diese jetzt nach der Herausnahme eines Lampenstabs nur noch eine Leistung von 36 kWh haben. Die Umstellung kann erfolgen, wenn sich die Preise für komplett neue Leuchtenkörper reduziert haben oder die Leuchten aus Altersgründen nicht mehr verwendet werden können. Unabhängig von dieser technischen Umrüstung ist eine Entscheidung zur Beibehaltung oder Änderung der bestehenden Halbnachtschaltung. Vor einer Entscheidung wird der Gemeinderat im Februar in der Leuchtenstraße der Bayernwerk AG in Eggenfelden die Wirkung der angebotenen Lösungen bewerten.

Im weiteren Verlauf der Sitzung gab Bürgermeisterin Neudecker bekannt, dass der ausgesonderte LKW des Bauhofs, ein alter Salzstreuer und ein Teil der nicht mehr benötigten Schulmöbel über das Internet verkauft werden konnten. Im Bestand befinden sich noch weitere Schülertische und Schülerstühle, die zum Verkauf angeboten sind.

Im Tagesordnungspunkt Anfragen wurde unter anderem der öffentliche Personennahverkehr angesprochen. Ab Februar ist der Wegfall einer Vormittagsfahrt der Buslinie Velden – Wurmsham – Bodenkirchen Vilsbiburg zu befürchten. Damit hat zum Beispiel eine ältere Bürgerin aus Wurmsham keine Möglichkeit mehr, zum Arzt nach Velden zu fahren. Hier wäre ein Angebot durch die Gemeinde zu überlegen. Dazu wurde von Überlegungen berichtet, gemeinsam mit der Pfarrei eine Nachbarschaftshilfe zu organisieren. Die für die Nachbarschaftshilfe in Buchbach Verantwortliche wäre gerne bereit, den Gemeinderat über das Wirken in der Nachbargemeinde zu informieren.

Abschluss fand die Sitzung mit einem nichtöffentlichen mit Grundstücksangelegenheiten.

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