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Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Wurmsham

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Als ersten Tagesordnungspunkt seiner Sitzung besichtigte der Gemeinderat Wurmsham die Baustelle am Gasthaus Seifriedswörth. Dabei wurden die Mitglieder über die zwischenzeitlich von zahlreichen Helfern in vielen freiwilligen ehrenamtlichen Stunden durchgeführten Arbeiten informiert.

Mit der Räumung des Gebäudes, dem Abbruch von Zwischenmauern, dem Abbruch des Kühlraums, dem Abbruch des Schlachthauses und des WC-Anbaus sowie der Versetzung der Kegelbahn sind schon viele wichtige Arbeiten erledigt. In Kürze erfolgt durch die Architektengemeinschaft Meilinger und Püttmann-Schoßer die Ausschreibung der ersten größeren Gewerke. Bürgermeisterin Maria Neudecker zeigte sich über den ehrenamtlichen Einsatz sehr dankbar und sprach den freiwilligen Helfer große Anerkennung aus.

Mit einem symbolischen Druck auf den Startknopf haben Bürgermeisterin Maria Neudecker und Erhard Finger von der Deutschen Telekom GmbH die zweite Ausbaustufe der Breitbandversorgung in der Gemeinde Wurmsham freigegeben. Damit stehen für einen größeren Teil der Gemeinde Wurmsham wesentlich bessere Bandbreiten zur Verfügung. Wichtig ist jetzt, dass alle Haushalte, die von der modernen Technik und einem schnelleren Internet profitieren wollen, eine Umstellung vornehmen müssen. Eine automatische Umstellung erfolgt nicht und ohne eine Vertragsanpassung bleibt es bei der alten Bandbreite. Dafür bietet sich der direkte Kontakt mit dem Elektrofachmarkt „Der Hammer“ am Stadtplatz

Für die Beratung zur Beschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr Wurmsham als Ersatz für das 32 Jahre Tragkraftspritzenfahrzeug hatten die Verantwortlichen der Feuerwehr eine umfassende Präsentation ausgearbeitet, die Kommandant Hans Tiefenbeck jun. mit ausführlichen Erläuterungen vorstellte. Die Feuerwehr hat für die Beschaffung viele Überlegungen geführt, vergleichbare Fahrzeuge besichtigt und bewertet, unverbindliche Info-Angebote eingeholt sowie Abklärungen mit anderen Feuerwehren vorgenommen. In die Entscheidungsfindung waren die Gemeindeverwaltung, die Führungsgrade der Landkreisfeuerwehren sowie die Kommandanten der Feuerwehr Pauluszell eingebunden. Den Verantwortlichen der Feuerwehr Wurmsham war es wichtig, keine übertriebenen Forderungen zu stellen. Es soll aber eine zeitgemäße und zukunftsfähige Lösung für das Fahrzeug und die Geräteausstattung gefunden werden. Soweit wie möglich werden aus dem derzeitigen Fahrzeug Gerätschaften übernommen. Vorgeschlagen wurde eine Entscheidung für ein Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik mit Allradantrieb, Vorteile sind das Mitführen von zusätzlichem Schlauchmaterial, nicht fest verlastete Einsatzmittel können nachgeholt werden, es kann als Versorgungsfahrzeug bei Großschadenslagen eingesetzt werden, Rollwägen können im Einsatz die Arbeit erleichtern und Kräfte für andere Aufgaben freistellen und es kann aufgrund der Gewichtsreserve und flexibler Beladung an zukünftige Aufgaben angepasst werden (Unwetter/Hochwasser/Katastrophenschutz). Abschließend berichtete der Kommandant, dass es sich bei einem TSF-L um ein relativ neu konzipiertes Fahrzeug handelt, das im Landkreis Landshut noch nicht eingesetzt ist. In Niederbayern gibt es diesen Fahrzeugtyp vor allem in den Landkreisen Rottal-Inn und Freyung-Grafenau.

Bürgermeisterin Maria Neudecker teilte mit, dass im Rahmen der Überlegungen eine Besichtigung des Gerätehauses durch den zuständigen Sachbearbeiter Zuchs von Kommunalen Unfallversicherungsverband Bayern stattgefunden hat. Dieser hat schriftlich bestätigt, dass die Abmessungen des Stellplatzes für ein TSF-L ausreichend sind.

In der kurzen Beratung wurde die aussagekräftige Ausarbeitung der Feuerwehr positiv beurteilt. Die Ausstattung des neuen Fahrzeugs mit Allrad erscheint aufgrund der geschilderten Verwendung unbedingt ratsam. Die Investitionen für das Fahrzeug sind auch unter dem Hintergrund zu sehen, dass es etwa 25 bis 30 Jahre im Einsatz sein wird.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, für die Feuerwehr Wurmsham im Jahr 2018 ein Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik (TSF-L) mit Normausstattung sowie eine neue Tragkraftspritze zu beschaffen. Weiterhin bestand Einverständnis mit der Beschaffung von folgenden Zusatzausrüstungen: Tragbarer Stromerzeuger, Beleuchtungssatz, Löschwasser-Faltbehälter, Micro-CAFS (Hochleistungslöschgerät) und von Löscharmaturen (Schwimmsauger, Rückflussverhinderer, Druckbegrenzer). Die Verwaltung wurde beauftragt, die erforderlichen Zuwendungsanträge einzureichen. Nach der Bewilligung durch die Regierung von Niederbayern sind in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr die notwendigen Ausschreibungen durchzuführen.

Es ist eine besondere Ehre für die Gemeinde: Katharina Eder aus Unterbreitenau wurde vor kurzem zur Bayerischen Honigkönigin 2017 – 2019 gewählt. Darüber gab es Berichte in vielen Zeitungen sowie im Bayerischen Fernsehen. Die Heimatgemeinde Wurmsham wird sie an einem freien Termin zu einer persönlichen Gratulation einladen.

Für den Drei-Quellen-Markt in Seifriedswörth am 15. Oktober hat Organisatorin Bernadette Riebesecker wiederum ein sehr ansprechendes Programm ausgearbeitet und viele Aussteller gewinnen können.

Abschluss fand die Sitzung mit einem nichtöffentlichen Teil mit Grundstücksangelegenheiten.

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