Aus der Sitzung des Gemeinderates Neufraunhofen
Gemeinderatssitzung Neufraunhofen vom 14.02.2005 - Pressebericht
Neufraunhofen. In der zweiten Sitzung des Jahres 2005 hat der Gemeinderat Neufraunhofen nach längeren Abklärungen Maßnahmen für die Energieeinsparung bei der Straßenbeleuchtung beschlossen. Ein weiterer Punkt war die Entscheidung, die Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Landshut und Umgebung e.V. zur Betreuung der Fundtiere wieder aufzunehmen. Das Seebeben und die damit ausgelöste Flutwelle haben am 26. Dezember 2004 in Südostasien weit mehr als 200.000 Todesopfer und unvorstellbare Sachschäden verursacht. Die Bundesrepublik Deutschland und die Bevölkerung haben für den Wiederaufbau hohe Spenden zur Verfügung gestellt. Vom Bayerischen Gemeindetag ist der Aufruf ergangen, ob Gemeinden Hilfe leisten können. Aus den vielen Vorschlägen wird aufgegriffen, für Patenschaften von Waisenkindern zu werben. Dazu erfolgt im nächsten Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft eine umfassende Information. Bei der Kindergartenanmeldung ist der erwartete Rückgang der Kinderzahlen eingetreten. Es können aber weiterhin zwei Gruppen gebildet werden. Bürgermeister Bernhard Gerauer teilte in diesem Zusammenhang mit, dass die Neuerungen des Bayerischen Kindertagesstättengesetzes die Gemeinde noch intensiv beschäftigen werden. Das Thema Bisamjagd war ein interessanter Beitrag in der Fernsehsendung „Jetzt red i“ aus Velden. Da sich der Freistaat Bayern aus der Finanzierung zurückgezogen hat, haben die bestellten Bisamjäger ergänzend zur Förderung des Landkreises bei den Gemeinden Zuschussanträge gestellt. Der Gemeinderat legte fest, der Empfehlung aus der letzten Bürgermeisterversammlung des Landkreises Landshut nachzukommen und pro getöteten Tier einen Pauschalbetrag zu zahlen. Bereits mehrfach hatten die Gemeindevertreter über die Möglichkeiten der Energieeinsparung bei der Straßenbeleuchtung beraten. Der Gemeinderat hat bei früheren Beratungen die Ansicht vertreten, dass die Abschaltung während der Nachtstunden kein gangbarer Weg ist. Die generelle Umstellung auf NAV-Lampen (oranges Licht) amortisiert sich erst nach ca. fünf Jahren. Die in Velden beschlossene Lösung sieht die Reduzierung der Brennstärke in den einzelnen Leuchten vor. In den Peitschenlampen wird eine der zwei Lampen herausgenommen, wodurch sich die Leistung von 80 Watt auf 40 Watt reduziert. Bei den Pilzleuchten usw. wird die Brennstärke von 125 Watt auf 80 Watt verringert. Nach den Erkenntnissen auf einer Teststrecke sind die damit verbundenen geringeren Ausleuchtungen problemlos vertretbar. Die Mitglieder des Gemeinderates beschlossen einstimmig, den Umbau der Leuchten in der geschilderten Weise vorzunehmen. Es entstehen sehr geringe Investitionskosten. Die Arbeiten wird die E.ON voraussichtlich im Frühjahr ausführen. Die Bürgermeister der Gemeinden des Landkreises Landshut haben nach langen Gesprächen einen neuen Vertrag für die Betreuung von Fundtieren im Tierheim Heinzelwinkl ausgehandelt. Der Gemeinderat beschloss, auf dieser Basis wieder mit dem Tierschutzverein Landshut und Umgebung e.V. zusammenzuarbeiten. Die Zahlung pro Einwohner beläuft sich auf EUR 0,20. Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von zwei Jahren. Über die Abwicklung der Fundtierunterbringung wird im nächsten Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Velden umfassend informiert. Energieeinsparungen bei der Straßenbeleuchtung
